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Abgeschlossen: Betriebspaare Bremen

Laufzeit: 2022 bis 2025
Förderer: Freie Hansestadt Bremen – Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Rolle des KÖN: Durchführung des Projekts

Betriebspartnerschaften zur Entwicklung von Strategien
zur Pflanzenschutzmittelreduktion im Acker- und Ackerfutterbau in Bremen

Projektbeschreibung

Gemeinsam mit sechs landwirtschaftlichen Betrieben soll im Projekt Betriebspaare Bremen herausgefunden werden, wie sich die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln auf konventionell bewirtschafteten Ackerflächen auf die Bestände und Erträge in Bremen auswirkt.

Hierbei sollen gemeinsam Lösungsansätzen und Strategien zur Reduzierung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel mittels ökologischer Pflanzenschutzmaßnahmen entwickelt werden.

Konzept

Zu Projektstart wurden drei Betriebspaare bestehend aus je einem konventionell und einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb gebildet.

Auf der Hälfte eines zuvor ausgewählten Schlags verzichtet der konventionelle Betriebsleiter auf den Einsatz chemisch-synthetisch hergestellter Insektizide sowie Herbizide. Der ökologische Partnerbetrieb übernimmt dabei auf dieser Teilfläche die mechanische Unkrautregulierung und steht dem Betriebspartner mit seinem Know-How zur Seite.

Auf regelmäßig stattfindenden Beratertagen tauschen sich die Landwirte zusammen mit landwirtschaftlichen Beratern und dem Projektcoach aus. Themen sind hier unter anderem Unkrautregulierung, Sortenwahl, Saatzeitpunkt oder auch Düngestrategien.

Mithilfe von Feldtagen werden erste Erkenntisse und Erfahrungen veröffentlicht und diskutiert.

Teilnehmende Betriebe

Bremen – Hemelingen

Eckart Hoehne, Hof Stackkamp (konv.)

Steffen Osmers & Beke Gredner, Dibberser Bio KG (bio)

Bremen – Oberneuland

Jürgen Drewes (konv.)

Ingo Stelljes-Subarew (bio)

Bremen Borgfeld

Carsten Schnakenberg (konv.)

Tetje Meyerdierks (bio)

Betriebswirtschaftliche Untersuchungen

Auf den entsprechenden Schlägen werden alle Daten der Kulturführung von Bodenbearbeitung und Einsaat bis hin zur Ernte und Stoppelbearbeitung aufgenommen. Der ökologisch wirtschaftende Betrieb stellt ebenfalls eine Fläche zur Verfügung, auf der sämtliche Daten aufgenommen werden.

Mithilfe dieser Daten werden die Deckungsbeiträge berechnet. Die Deckungsbeiträge sollen Aufschluss geben, wie sich der Verzicht auf chemisch-synthetische Insektizide und Herbizide betriebswirtschaftlich und arbeitstechnisch auswirkt und wie sich ein Verzicht oder ein geringerer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Praxis erfolgreich umsetzen lässt.

Projektlaufzeit

01.08.2022 – 31.12.2025

Förderung

Gefördert durch Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen.

Projektmitarbeitende: