Satellitendaten sind umfangreich und komplex. Für landwirtschaftliche Betriebe ist deshalb nicht die Datenmenge entscheidend, sondern die Frage: Welche Information hilft mir bei meiner täglichen Entscheidung?
Genau an diesem Punkt setzt KosmoAgrar an. Die im Projekt zusammengeführten Satelliten-, Boden- und Wetterdaten sollen nicht einfach nur gesammelt, sondern intelligent ausgewertet werden.

Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Muster und Veränderungen in Pflanzenbeständen analysiert. Dabei geht es insbesondere um die Erkennung von Feuchtigkeits- und Trockenstress. Die Ergebnisse sollen anschließend übersichtlich in digitalen Anwendungen dargestellt werden.
Geplant sind unter anderem Stresskarten, Prognosen und digitale Dashboards. Eine landwirtschaftliche Fläche könnte dadurch beispielsweise in unterschiedliche Bereiche eingeteilt werden: Wo entwickelt sich der Bestand unauffällig? Wo zeigen sich erste Anzeichen von Stress? Und in welchen Bereichen besteht möglicherweise Handlungsbedarf?
Damit wird aus einer großen Menge an Messdaten eine verständliche Entscheidungsgrundlage.
Der Anspruch von KosmoAgrar ist dabei klar: Digitale Technologien sollen nicht zusätzliche Komplexität schaffen, sondern dabei helfen, Entscheidungen gezielter und effizienter zu treffen.
In den kommenden Projektjahren werden die entwickelten Ansätze Schritt für Schritt weiterentwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.
