Satellitenbilder sind eine wichtige Datenquelle für KosmoAgrar. Doch was passiert, wenn Wolken die Sicht auf die landwirtschaftlichen Flächen verdecken? Hier kommen Radar-Satellitendaten ins Spiel.
Optische Satellitenaufnahmen liefern wertvolle Informationen über Pflanzenbestände. Ihre Nutzung kann allerdings durch Bewölkung eingeschränkt werden. Radar-Satelliten arbeiten dagegen mit einer anderen Technologie und können Informationen auch bei bewölktem Himmel erfassen.

Genau diese unterschiedlichen Datenquellen möchte KosmoAgrar miteinander verbinden. Neben hochauflösenden optischen Aufnahmen werden deshalb auch Radar-Satellitendaten in das Monitoringsystem einbezogen.
Dadurch entsteht ein umfassenderes Bild des Pflanzenbestands. Gemeinsam mit Boden- und Wetterdaten können Veränderungen des Wasserstatus besser eingeordnet und zeitliche Entwicklungen verfolgt werden.
Für die Praxis ist das besonders interessant: Pflanzenstress entsteht nicht plötzlich. Häufig entwickeln sich Veränderungen über einen gewissen Zeitraum. Je früher solche Entwicklungen erkannt werden, desto besser können Betriebe ihre Bewirtschaftungsentscheidungen daran ausrichten.
KosmoAgrar untersucht deshalb, wie unterschiedliche Datenquellen intelligent kombiniert werden können – damit aus einzelnen Satellitenaufnahmen ein kontinuierliches Monitoring entsteht.

