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Warum ist der Ökolandbau mehr wert für die Natur?

Im Ökolandbau werden durch die Wirtschaftsweise gesunde Lebensmittel produziert und gleichzeitig wird ein Beitrag für die Natur geleistet. Einige Gründe liegen auf der Hand:

Ein Bio-Landwirt bringt keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- oder Düngemittel in die Landschaft. Dadurch werden Boden, Wasser, Flora und Fauna geschont. Vielfältige Ackerkulturen mit Kleegrasanbau und organische Düngung wirken sich positiv auf das Bodenleben aus. Das Bodengefüge wird stabiler und trägt dazu bei, Erosion zu vermeiden. Der Boden kann mehr Wasser aufnehmen, was sich positiv für den Hochwasserschutz auswirkt. Auf Öko-Äckern findet man keine Monokulturen, zusätzlich zu den Feldkulturen findet sich ein bunter Strauß an Ackerwildkräutern. Bio-Kühe stehen noch draußen auf der Weide. Das bereichert nicht nur das Landschaftsbild, sondern sorgt auch für einen vielfältigen Pflanzenaufwuchs auf den Grünlandflächen. All diese Punkte führen dazu, dass auf Bio-Flächen eine höhere Vielfalt an wildlebenden Pflanzen und Tieren zu finden ist. Auch am Rand der Flächen finden Tiere mehr Lebens- und Rückzugsräume.

Dass der Ökolandbau die Biodiversität bewahrt, ist durch über 320 Studien wissenschaftlich belegt. Ein vollständiges Quellenverzeichnis der für diese Broschüre genutzten Literatur ist unter www.oeko-komp.de/MehrwertLit zu finden. Die Aussagen sprechen für die ökologische Produktion.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr über die Gründe und lernen Sie einige Tiere und Pflanzen kennen, die den ökologischen Landbau sehr zu schätzen wissen!